Favoritensiege am Minivolleyballturnier in Ilanz
Trotz einigen krankheitsbedingten Absagen beteiligten sich am letzten Samstag in Ilanz 43 Teams am vierten Turnier der diesjährigen Minitour, das unter der Leitung von Roman Cantieni von Volley Surselva durchgeführt worden ist. Trotz teils spannendem Verlauf setzten sich schliesslich in allen vier Kategorien die favorisierten Teams durch.
Bei den Mädchen U17 nahmen neun Teams teil, wobei sich Chur 1 vor VimaThu 2 und VimaThu 1 den Tagessieg holen und in der Gesamtwertung den Vorsprung auf die Thusnerinnen weiter ausbauen konnte.
Bei den Knaben/Mixed U17 gab sich Untervaz 1 keine Blösse und schwang wiederum vor Schiers 2 und zwei weiteren Teams obenaus. Somit wuchs im Ranking der Rückstand der Prättigauer auf die weiterhin führenden Vazer auf siebzehn Punkte an.
Bei den Mädchen U15 feierte Surselva C1 vor VimaThu 10, VimaThu 5, Chur 4 und den restlichen vierzehn Teams bereits den dritten Turniersieg, sodass sich ihr Vorsprung auf Chur 4 und VimaThu 5 weiter vergrösserte.
Bei den Knaben/Mixed U15, bei denen sich zwölf Teams bekämpften, siegte VimaThu 7 vor Bonaduz 3 und Arosa 3. Dadurch konnten die Thusner im Ranking die Bonaduzer und Chur 6 weiter distanzieren und weisen nun schon ein dickes Polster auf.
Für das fünfte Turnier, das am Samstag, 17. Januar 2026 in Näfels zur Austragung gelangt und für das die Anmeldefrist bereits abgelaufen ist, haben sich 42 Teams angemeldet. Dagegen kann man sich für das sechste Turnier, das am Samstag, 7. Februar 2026 in Walenstadt stattfindet, noch bis am Mittwoch, 7. Januar 2026 anmelden.

Die Herbstrunde gehört der Vergangenheit an
Die regionale Volleyball-Meisterschaft GSGL dauert in dieser Saison zumindest in der 2. Liga der Frauen von Ende September 2025 bis Mitte März 2026, sodass die zweiwöchige Festtagspause über Weihnachten und Neujahr ungefähr in der Mitte liegt und deshalb eigentlich den Abschluss der Vorrunde darstellen sollte. Da es aber Teams gibt, die bis zu diesem Zeitpunkt erst ein Drittel der Spiele absolviert haben, ist es zweifellos sinnvoller, die gesamte Meisterschaft in eine Herbst- und eine Frühjahrsrunde zu unterteilen. Ob aber solche eklatanten Unterschiede nicht unfair oder sogar wettbewerbsverzerrend sind, ist eine andere Frage.
Zwischenbilanz aus Bündner Sicht
Die Zwischenbilanz fällt aus Bündner Sicht wie gewohnt unterschiedlich aus, zumal einige Teams durchaus positiv, andere aber auch recht negativ aufgefallen sind, wobei aber zumindest noch genügend Zeit bleibt, um den bisherigen Eindruck zu korrigieren und aufzupolieren.
Bündner 2. Liga-Frauenteams zwischen Himmel und Hölle
In der 2. Liga der Frauen hat der VBC Arosa 1 als Aufsteiger die Erwartungen bis jetzt übertroffen, bilden die Aroserinnen doch nach dem kürzlich souverän errungenen 3:0-Auswärtssieg gegen den VBC Galina 1 weiterhin gemeinsam mit Volley Pizol 1, Volley Mauren-Eschen 1 und dem TSV Jona Volleyball 1 die Spitzengruppe, die den Gruppensieg und den Regionalmeistertitel unter sich ausmachen dürfte. Nicht ganz unproblematisch sind allerdings die personellen Probleme, die den derzeitigen Tabellenzweiten plagen.
Etwa im Rahmen seiner Möglichkeiten abgeschnitten hat bisher das 2. Liga-Frauenteam des VBC Chur 2, das sich nach fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen dank des 3:1-Heimsiegs gegen den VBC Linth 1 zwar etwas vom Tabellenende hat absetzen können, aber wohl bis ganz zuletzt um die Wahrung der Ligazugehörigkeit wird kämpfen müssen. Mit einer verkorksten Saison abfinden muss sich der VBC Chur 1, der den Jahreswechsel nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen gegen Volley Mauren- Eschen 1, den VBC Galina 1 und Volley Pizol 1 auf dem enttäuschenden drittletzten Tabellenplatz zu verbringen hat.
Das abgeschlagene Schlusslicht bildet nicht ganz unerwartet die RTG Chur, die zwar noch auf den ersten Punktgewinn wartet, aber im zehnten Spiel wenigstens den ersten Satzgewinn auf ihr Konto verbuchen konnte.
Bündner 2. Liga-Männerteams mit unterschiedlichen Leistungskurven
Recht unterschiedlich haben die zwei 2. Liga-Männerteams des VBC Chur die Herbstrunde hinter sich gebracht. Der VBC Chur 1, der erfolgreich startete und bei dem sich dann im weiteren Verlauf Siege und Niederlagen in bunter Folge abwechselten, ist derzeit sogar Tabellenführer. Allerdings können sich bei den geringen Punkteabständen noch mehrere Teams Chancen auf den Gruppensieg und den Regionalmeistertitel ausrechnen. Darunter doch eher überraschend auch der VBC Chur 2, der nach schon fast gewohnten Anlaufschwierigkeiten mit nur einem Sieg aus den ersten fünf Spielen immer besser in Fahrt kam und so die letzten drei Begegnungen, darunter auch das vereinsinterne Duell gegen das Fanionteam des Stadtclubs, für sich entscheiden und sich vom Tabellenende entfernen konnte.
Der VBC Davos im Aufwind
Das 3. Liga-Frauenteam des VBC Davos 1, das nur den ersten Satz im Auftaktspiel gegen den VBC Walenstadt 1 hat abgeben müssen, leistete sich in der Folge keinen Aussetzer mehr und liegt deshalb verlustpunktlos und mit schon deutlichem Vorsprung an der Tabellenspitze. Der VBC Viamala Thusis 1 erkämpfte sich in den ersten drei Saisonspielen acht Punkte, verlor danach aber dreimal und ist dadurch ins hintere Mittelfeld abgerutscht. Der VBC Bonaduz konnte die rote Laterne zuletzt doch noch an den Aufsteiger Volley Surselva abgeben, wobei diese beiden Teams punktgleich das Tabellenende zieren.
Das aufgestiegene 3. Liga-Männerteam des VBC Davos musste anfänglich Lehrgeld bezahlen und vier aufeinanderfolgende, aber nicht unbedingt zwingende Niederlagen einstecken, bevor es drei Siege, darunter einen unerwarteten Auswärtserfolg im Derby über den VBC Chur 3 hat feiern und sich ins hintere Mittelfeld hat absetzen können. Die zwei Punkte mehr aufweisenden Churer siegten zuerst zweimal im Ländle, bevor sich Siege und Niederlagen regelmässig abwechselten.
Zwei Teams führen die 4. Liga-Tabellen im Gleichschritt an
In der 4. Liga dominierten das auf diese Saison hin neu gegründete Volley Grischa United bei den Frauen und der VBC Chur 4 bei den Männern ihre Gegnerschaft nach Belieben und sind deshalb ohne Punkt- und Satzverlust mit bereits sechs Punkten Vorsprung unangefochtene Tabellenführer. Dahinter liegen bei den Frauen der VBC Chur 4, der VBC Davos 2, der VBC Viamala Thusis 2 und Volley Untervaz punktemässig noch derart nahe beieinander, dass zumindest noch der Kampf um die weiteren Plätze etwas Spannung verspricht. Der VBC Chur 3 und der VBC Arosa 2 werden die rote Laterne zweifellos unter sich ausmachen. Während bei den Männern nebst dem Spitzenreiter auch noch der VBC Cazis und der VBC Bonaduz 1 eine positive Bilanz aufweisen, dürfte der VBC Bonaduz 2 den letzten Tabellenplatz kaum mehr an den VBC Chur 5 abtreten können, auf den die Bonaduzer auch schon vier Punkte Rückstand haben.
Erfolge im Nachwuchsbereich
Nachdem sich die MU16 des VBC Viamala Thusis in der regionalen SM-Qualifikation souverän, das heisst ohne Satzverlust gegen Volley Näfels, den TSV Jona Volleyball und Volley Mauren-Eschen hatten durchsetzen können, schlugen sie in der Vorrunde auch den VC Kanti Schaffhausen, wobei im Hinspiel ein 3:1-Heimsieg und im Rückspiel ein 3:0-Auswärtssieg resultierte. Deshalb ist Martin Krättli, Trainer und Coach der Thusnerinnen nun von Swiss Volley beauftragt worden, am Sonntag, 15. Februar 2026 in der Region ein Qualifikationsturnier mit den MU16 des VBC Viamala Thusis zu organisieren, wobei der Austragungsort derzeit noch nicht feststeht.
Zudem hat sich ergeben, dass der Schulverband Schams als Vertreter des Kantons Graubünden Ende des Schuljahres 2025/26 an dem in Gümligen BE durchgeführten Finalturnier der School Volley Games teilnehmen darf.